Extreme Ikeaing!! Terror!!

Leider finde ich die Folge von „Far Out“, die so hieß, nicht wieder. Das gebe ich mir immer, wenn mehrere Sachen bei Ikea gekauft und zu Hause zusammengebaut wurden. Dieses Mal wurde es aber echt extrem. Zwei Betten, 1,40 unnd 1,80 breit, eine Matratze, ein Lattenrost (wir konnten die aus dem alten Familienbett weiternehmen), zwei große Hemnes-Kommoden und ein Kleiderschrank.

Vorher gab es das Familienbett, von dem ich schon erzählte, und unser Kleiderschrank war eigentlich ein Kellerregal, das wir mal irgendwann für 80 € kauften, davor hing dann an einem Seil ein Vorhang.DSC03454
War billig und hatte Platz.Bald soll es im Büro weder aufgebaut werden und dort für Platz sorgen.

Jetzt sollte eine größere Veränderung her. Zum Einen braucht unser Kind bald ein vollwertiges Bett und dann auch ausreichend groß, daß einer von uns Eltern die Kleine dort in den Schlaf begleiten kann. Wir haben beschlossen, daß sie die 1,40er Matratze samt Lattenrost bekomt und wir Eltern ein 1,80 breites, weil wir ja schon eine 90cm-Matratze mit Lattenrost hatten, da brächten wr dann nur eine Garnitur und einen Topper, damit wir keine Besucherritze haben.

Dann braucht es noch einen Kleiderschrank, in den wir (nicht viele) Sachen hängen könnten und dann noch mehr Platz für unsere sonstigen Klamotten. Bettwäsche sollte in Kästen unter den Betten.

Nicht nur das Aussuchen erforderte Planung, sondern auch das Einkaufen. Schon die Betten passen nicht in unsere Autos. Schon unser Familienauto ist zu klein dafür und der andere Wagen ist ein Kombi und erst recht zu klein. Immerhin sind die Pakete teils über 2 Meter lang. Zudem ist es auch reichlich Gewicht, damiit wären die Autos sowieso überladen gewesen. Immerhin hätte es mehr als eine halbe Tonne Zuladung gebraucht, da hätte selbst der Van meiner Schwiegereltern vermutlich nicht gereicht. Unser Kombi hat allerdings eine Hängerkupplung und wir konnten uns einen Pferdeanhänger von unseren ehemaligen Nachbarn ausleihen. Damit ging das dann.

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Die Kleine konnte zwar nicht mit zu Ikea, aber was soll’s. Sie hatte dann Spaß bei Oma und darf nächstes mal wieder mitkommen.

Bei Ikea aßen wir erst etwas, nächstes Mal nehme ich wieder Köttbullar..
Dann disponierten wir noch eimal um, welche Betten es werden sollten und am Ende standen wir mit zwei großen Lasteinkaufswagen bei Ikea an der Kasse und zwei weitere holte meine Frau von der Warenausgabe, nachdem wir die ersten beiden eingeladen hatten. Als wir fertig waren, ab nach Hause. Zwei Sachen sind mir dabei aufgefallen: es hat etwas gebracht, das Schiebedach in Kippstellung offen zu lassen, es wurde nicht annähernd so heiß im Auto wie befürchtet und der Längsdynamiikschritt von leerem Hänger zu beladenem Hänger war größer als der von ohne Hänger zu leerem Hänger. Beim Auffahren auf die A29 war ich am Ende der Beschleunigungsspur trotz Vollgas und 170 PS noch im 2. Gang.

Zu Hause angekommen war es nicht ganz einfach, den beladenen Pferdeanhänger auf die Auffahrt zu rangieren, dann mußte der ganze Kram noch abgeladen werden und ich armer Tor mußte an dem Abend noch eines der Betten zusammenbauen, während meine Frau die Kleine von der Oma abholte. Am Abend stand dann das Bett im Kinderzimmer, meine Frau hat mit der Kleinen dort geschlafen und ich schlief auf dem Sofa.

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Das auf dem Bild ist erstmal nur zusammengeworfen, aber im grude war es an dem Abend bereit.

Am nächsten Tag „durfte“ ich noch den Kleiderschrank aufbauen, das war auch noch eine ziemliche Plackerei. Dabei habe ich auch noch festgestellt, daß wir die falschen Körbe dafür gekauft haben. Wir hätten breitere gebraucht. Die haben uns meine Schwieereltern am nächsten Tag aber noch mitgebracht, einen Tag danach wollten die auch eh zu Ikea.
Die Türen wurden danach eingestellt und danach dann Grffe angebracht. Ich hatte es ohne allerdings cooler gefunden.

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An diesem Tag war ich nach dem Aufbauen des Schrankes schon sehr geschafft, da ging nichts mehr. Allerdings mußte ich noch planen: Erst mußten die Kommoden aufgebaut werden, weil das Bett zu viel Platz wegnahm, den ich zum Aufbauen brauchte.

Am dritten Tag baute ich die erste der beiden Kommoden auf. Währenddessen kamen meine Schwiegereltern vorbei und brachten die Körbe mit. Wir haben alle fünf dann auf der Terrasse gesessen und Tee getrunken und Kuchen gegessen. Danach habe ich noch die Kommode fertiggebaut und dann war ja auch schon wieder Abend. Am vierten Tag mußte meine Frau zur Arbeit, sie war also ab ca. 10 Uhr nicht mehr da und ich hab mich allein um die Kleine gekümmert. An dem Nachmittag wollte die Kleine viel in ihrem Zimmer allein spielen, ihr Zimmer liegt direkt neben dem Schlafzimmer. Da konnte ich dann auch schon die zweite Kommode aufbauen.

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In der Nacht konnte ich dann nicht schlafen, die Kleine hat aber tief und fest geschnurkt, da bin ich dann aufgestanden und habe mich um unsr Bett gekümmert. Um viertel 4 war es fertig und ich war auch fertig. Ich legte mich zu der Kleinen und versuchte zu schlafen. Gelungen ist es erst gegen 5. Aber das Bett war fertig, es fehlten nur noch die Schubladen unter den beiden Betten.

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Im Nachhinein wundere ich mich schon, wie ich das alles geschafft habe, vor allem die eine Nacht und ohne die Kleine zu vernachlässigen.
Bei der zweiten Kommode wollte sie zwischendurch etwas mithelfen, ich habe sie gelassen und hinterher gab es Abendessen. In der Nacht hatte ich vielleicht vier Stunden Schlaf, gegen 9 hat die Kleine mich geweckt. Ich habe zwar geschafft, mich um die Kleine zu kümmern, aber ich war schon froh, als meine Frau heimkam und ich kollabieren konnte.

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