Das Bett

Moin!

Ich habe hier schon angerissen, daß unser altes Bett zu klein für uns drei wurde. Das alte Bett war schon so sehr zu eng, daß wir nicht mehr zu dritt drin liegen konnten, hne daß es für mindestens einen von uns extrem unbequem wurde. Einige Zeit lang wurde ich auf das Sofa umquartiert. Ich gebe zu, daß es manchmal schön ist, auf dem Sofa vor dem laufenden Fernseher einzuschlafen. Aber das ist keine Dauerlösung.

Ein neues Bett mußte her.

Das war nicht so einfach, da es irgendwie keine deutlich breiteren Betten zu kaufen gibt, wenn es noch halbwegs bezahlbar sein soll.

Beim weiteren Überlegen war auch die Betthöhe ein Thema. Was ist, wenn die Kleine rauskrabbelt? Dazu muß es doch weit unten sein. Komme ich von ganz unten noch hoch? Direkt auf dem Boden geht auch nicht wegen Schimmel und so. Und was paßt überhaupt ins Schlafzimmer? Welche Matratze eignet sich, um sie einfach mit in einen dann ausreichend breiten Rahmen zu legen?

Wir haben überlegt, gemessen, im Netzt recherchiert, wie dick die verschiedenen Matratzen sind und und und. Ich habe im Baumarkt nachgefragt, wie schmal die Bretter sein können, die sie zusägen können. Es waren 10 cm.

Mit viel Aufgeschriebenem bewaffnet machten wir uns eines Montags im Mai auf den Weg ins Bettengeschäft. Wir ließen uns beraten mit dem Ergebnis, daß es wohl keine Matratze mehr gibt, die so dünn ist wie unsere alte. Wir haben uns für eine eintschieden, die nur minimal dicker ist und uns diese für die Woche reservieren lassen, wir kämen wahrscheinlich am Freitag vorbei.

Wieder zu Hause setzte ich mich mit Papier und Bleistift hin und rechnete und zeichnete und dann stand fest, welche Holzteile ich brauchte.

Der Freitag kam, da konnten wir uns einen Kleintransporter aus der Familie ausleihen. Die erste Direktion damit war die zum Bettengeschäft. Ich bin dann mit Matratze nach Hause und dort stellten wir fest, daß ich die falsche dabeihatte. Also bin ich wieder zurück zum Bettengeschäft zum Umtauschen. Mit der endlich richtigen Matratze dann schnell wieder nach Hause. Ich bekam langsam Zeitdruck, weil der Transporter wieder gebraucht wurde.

Nachdem die Matratze ausgeladen war, mußte ich dann schnell zum Baumarkt, die Holzteile und das Zusammenbaumaterial kaufen, das schnell nach Hause bringen und den Laster wieder zurückbringen. Schön war, daß der Laster einen kaputten und deshalb extrem lauten Auspuff hatte und daß der Tacho nicht funktionierte.

Als der Laster dann endlich zurückgebracht und ich zu Hause war, mußte ich mich erstmal ausruhen. Am Nachmittag habe ich mich dann ans Werk gemacht. Erst das alte Bett auseinanderbauen und dann das neue zusammensetzen. Dann Matratzen ins neue Gestell und fertig.

Nach getaner Arbeit die Kleine mitten reingesetzt und sie mitten in dem jetzt riesigen Bett mich auf ihre entzückende Art angestrahlt. Es gefiel auch ihr, da war ich dann richtig stolz.

Als letztes mußten dann nur noch das Bett bezogen werden und alles so hingelegt, daß wir auch darin schlafen konnten.

Das war die Geschichte, wie ich zum Famileinbett kam.

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Eine Antwort zu Das Bett

  1. Pingback: Ins Bett bringen? Kann sie selbst… | Der multiple Papa

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